ROLLIBOARD.de - HOMEEs geht nicht, sondern rollt!
Steht der Rollstuhlfahrer vor einem Problem (Stichwort "Barriere"), bei dem er auf Hilfe angewiesen ist, beobachtet man desöfteren, dass viele lieber schnell vorbeirennen und so tun, als hätten sie Dich nicht bemerkt, anstatt mit anzupacken. In den meisten Fällen ist es aber nicht böse gemeint, sondern es besteht eine gewisse Unsicherheit, denn schließlich kann man mit einem falschen Griff etc. schnell etwas zerlegen (Dich oder Deinen Rollstuhl).
Heutzutage ist ein Mensch mit "Behinderung" zwar schon gut integriert und wird in unserer Welt berücksichtigt, dennoch gibt es immer noch ein paar Barrieren, welche gebrochen werden müssen. Dabei geht es zum einen um rollstuhlgerechte Eingänge vor Geschäften, zum anderen aber auch z.B. um die Problematik im öffentlichen Straßenverkehr!
Größte Barrieren befinden sich unserer Meinung nach allerdings nicht dort, sondern vielmehr in den Köpfen der "Nichtbehinderten". Oftmals ist es nur eine kleine Hilfestellung, die der Rollstuhlfahrer benötigt, um selbständig zurechtzukommen aber genau daran scheitert es häufig. Derartige Berührungsängste dürfen nicht sein! Habt keine Angst, denn wie heißt es so schön:
Der tut doch nichts! Der will doch nur spielen...!

Was findet ihr auf ROLLIBOARD.de?
Wie gut manche "trotz ihrer Einschränkung" drauf sind, möchten wir auf unserem Portal aufzeigen. Beim schlendern durch unsere Bilder- und Videosammlung werdet ihr auf der einen Seite staunen, wie z.B. Aaron Fotheringham es als erster Rollstuhlfahrer der Welt schafft, einen doppelten Backflip in einer Halfpipe zu landen oder ihr werdet euch (vorausgesetzt, der schwarze Humor ist vorhanden) köstlich dabei amüsieren, wie ein Rollstuhlfahrer versucht, eine Rolltreppe zu nehmen. Letzteres geht schief und selbst ür mich als betroffenen Rollifahrer ist es zum totlachen, aber tauschen möchte ich dennoch nicht.
Oft ist zwar der Wille da, dem Rollifahrer eine gewisse Selbständigkeit zu ermöglichen (beispielsweise durch Treppenaufzüge, Rampen etc.), aber da sich der "Gönner" ansonsten eher selten mit dem Thema auseinandersetzt, wird oft viel Geld ür etwas ausgegeben, was dem Rollstuhlfahrer dann unterm Strich nichts bringt. Wie das gemeint ist? Glaubt mir: bei einer Behindertentoilette zum Beispiel können "Nichtbehinderte" unheimlich kreativ sein und wenn ich als Rollifahrer dann dieses benutzen will, sitz ich da manchmal und frage mich: Wie soll das denn funktionieren? Hier wollen wir eingreifen, indem wir aufzeigen: Wo sind die Probleme und wie kann uns "sinnvoll" geholfen werden.
Kurznachrichten

| Urteile

|
ROLLIBOARD.de meets kobinet.org